Rotationsenergieniveaus
Rotationsenergieniveaus bezeichnen die diskreten Energiewerte, die ein Molekül aufgrund seiner Rotation um die Schwerpunktsachse annimmt. Diese Niveaus entstehen, weil Moleküle, die aus mindestens zwei Atomen bestehen, ein quantenmechanisches Rotationsmoment besitzen, das nur bestimmte, quantisierte Energiezustände einnehmen kann. Die Theorie der Rotationsenergieniveaus ist ein zentraler Bestandteil der Molekülspektroskopie und wird durch die klassische und quantenmechanische Beschreibung der Rotation von Molekülen erklärt.
Für lineare Moleküle, wie CO₂ oder HCN, wird die Rotationsenergie durch das Rotationsquantenzahl *J* beschrieben, die
Bei nicht-linearen Molekülen, wie H₂O oder CH₄, sind drei Rotationsachsen möglich, was zu einer komplexeren Energieverteilung
Die Übergänge zwischen Rotationsenergieniveaus führen zu charakteristischen Absorptions- oder Emissionslinien im Mikrowellen- und Infrarotspektrum, die für