Risikotragfähigkeit
Risikotragfähigkeit bezeichnet die Fähigkeit eines Unternehmens oder einer Institution, Risiken in einem bestimmten Zeitraum zu tragen, ohne dass die Fortführung des Geschäfts oder die Erfüllung gesetzlicher und vertraglicher Verpflichtungen gefährdet wird. Sie ergibt sich aus der Verbindung von Kapitalbasis, Liquidität, Erträgen, Vermögensstruktur und wirksamem Risikomanagement sowie der Qualität der Governance.
Sie unterscheidet sich vom Risikoverständnis oder von Risikotoleranzen. Die Risikotragfähigkeit gibt die maximale Verlustrate an, die
Zu den wesentlichen Bestandteilen der Risikotragfähigkeit gehören die Kapitalbasis (Eigenkapital, Rücklagen), Liquidität und Zugang zu Finanzierung,
Regulatorisch wird die Risikotragfähigkeit in Banken oft über den Rahmen von Basel III und den internen Kapitalassessmentsprozess
Herausforderungen umfassen Unsicherheit bei Modellannahmen, dynamische Risikolandschaften und erhöhte Transparenzanforderungen. Eine regelmäßige Überprüfung durch Stressszenarien und