Reparaturmengen
Reparaturmengen bezeichnet in der Betriebswirtschaft und Logistik die Menge von Einheiten eines Produkts oder Bauteils, die im Reparaturprozess verbleiben oder für die Instandsetzung vorgesehen sind, anstatt sie unverzüglich zu ersetzen oder aus dem Bestand zu entnehmen. Der Begriff wird im Zusammenhang mit Wartung, Instandhaltung sowie dem Ersatzteil- bzw. Rückführungsmanagement verwendet und dient dazu, Kosten zu minimieren, Durchlaufzeiten zu senken und Ressourcen effizient zu nutzen.
Ziel und Anwendungsbereiche: Reparaturmengen helfen, Ausfälle durch schnelle Rückführung reparierbarer Komponenten in den Betriebsablauf zu überbrücken.
Berechnung und Planung: Eine einfache Näherung lautet: Reparaturbestand ≈ erwartete defekte Einheiten in der Planungsperiode multipliziert mit
Prozess und Logistik: Der Prozess umfasst Identifikation defekter Einheiten, Prüfung der Reparierbarkeit, Durchführung der Instandsetzung, Qualitätskontrolle
Herausforderungen und Bedeutung: Zu beachten sind Prognoseunsicherheit, Kapitalbindung im Reparaturbestand, Fluktuationen in Reparaturkapazität, Qualität der Reparaturen