Reihenprozesse
Reihenprozesse sind eine Klasse von stochastischen Prozessen, die als unendliche Reihe von Zufallsprozessen oder Zufallskomponenten definiert werden. Formal lässt sich ein Reihenprozess X als X(t) = Sum_{n=1}^∞ X_n(t) angeben, wobei X_n(t) stochastische Prozesse sind und die Reihe für alle relevanten Zeitpunkte t konvergiert (fast sicher, in L2 oder in Verteilung). Die konkrete Form der Konvergenz beeinflusst die Eigenschaften des resultierenden Prozesses.
Konstruktion und Konvergenz: Die Zufallskomponenten X_n können unabhängig oder korreliert sein. Wichtige Fragen betreffen die Art
Beispiele und Vertreter: Eine zentrale Rolle spielen Karhunen–Loève–Entwicklungen gaussianer Prozesse, bei denen X(t) als Reihe X(t)
Eigenschaften und Anwendungen: Die Koeffizientenfolgen bestimmen Glattheit, Stetigkeit der Pfade und das Regularitätsverhalten. Reihenprozesse ermöglichen flexible
Siehe auch: Karhunen–Loève-Expansion, Gaussian-Prozess, random Fourier series, Kolmogorov-Theorie.