Regioselectivität
Regioselectivität bezeichnet in der Chemie das bevorzugte Entstehen eines bestimmten Konstitutionsisomers, wenn an mehreren möglichen Positionen einer Verbindung eine Reaktion stattfinden könnte. Sie beschreibt also die Richtungswahl einer chemischen Reaktion in Bezug auf die Lage neuer Bindungen oder Substituenten am Substrat.
Bedeutung und Beispiele: Regioselectivität ist besonders wichtig in der organischen Synthese und bestimmt Ausbeute und Reinheit
Ursachen und Einflussfaktoren: Regioselektivität wird von elektronischen Effekten (Resonanz, Induktion), sterischen Faktoren, Stabilität intermediärer Zustände, Lösungsmittel,
Kontrolle und Messung: Chemiker steuern Regioselectivität durch Wahl von Reagenzien, Katalysatoren, Schutzgruppen oder durch Einsatz dirigierender