Regelmodule
Regelmodul ist eine Software- oder Hardwarekomponente, die anhand einer festgelegten Regelbasis das Verhalten eines Systems steuert. Typischer Anwendungsbereich sind Regel- und Steuerungssysteme in der Industrie, im Gebäudemanagement, in der Robotik und in der Fahrzeugtechnik. Das Modul nimmt Messwerte als Eingänge auf, bewertet sie gemäß einer Menge von Wenn-dann-Regeln oder anderen Heuristiken und erzeugt daraufhin Befehle für Aktoren.
Architektur: Eine Regelbasis enthält die Regeln; eine Inferenz-Engine interpretiert sie; Schnittstellen zu Sensoren und Aktoren ermöglichen
Regeltypen: rein regelbasierte (If-Then), fuzzy-Logik-basierte Regelmodule, hybride Ansätze, bei denen Modellinformationen mit Regeln kombiniert werden. Realzeiteinsatz
Verfahren: Inferenzmethoden wie Vorwärtsverkettung (forward chaining) oder Rückwärtsverkettung; bei fuzzy-Systemen Mamdani oder Sugeno. Designaspekte: Determinismus, Latenzen,
Anwendungen: Prozessregelung in der Industrie, Gebäudetechnik, Verkehrstechnik, Robotik, Energie- und Smart-Grid-Anwendungen.
Begriffliches Umfeld: Regelmodule arbeiten oft mit PLCs/DCS bzw. SCADA-Systemen und IoT-Plattformen zusammen; sie können Teil eines
Beispiel: Ein Thermostat ist das einfachste Regelmodul; komplexere Systeme verwenden mehrere Regelmodule, deren Ergebnisse zu einer