QuenchSchaltung
QuenchSchaltung bezeichnet ein Schutzsystem, das in Großanlagen mit supraleitenden Spulen oder energiedissipierenden Magneten eingesetzt wird, um einen Quench frühzeitig zu erkennen und sicher zu beherrschen. Ein Quench liegt vor, wenn ein Teil der Supraleitung in den normalleitenden Zustand übergeht, wodurch der Widerstand steigt und die gespeicherte magnetische Energie als Wärme freigesetzt wird.
Die QuenchSchaltung überwacht typischerweise die Spulen über Spannungstaps, Sensorik und Logikschaltungen. Erkennt das System eine plötzliche
Zu den Hauptkomponenten einer QuenchSchaltung gehören Quench-Detektionselektronik (Schwellwertlogik, Interlocks), Schaltgeräte (leistungsgesteuerte Thyristoren oder IGBTs bzw. mechanische
QuenchSchaltungen finden sich in MRI- und NMR-Magneten, in Teilchenbeschleunigern sowie in anderen Forschungs- und Industriekugeln mit
Wichtige Designüberlegungen betreffen Reaktionszeit, Vermeidung von Fehl-Quenches, gleichmäßige Ausbreitung des Quenches, die thermische Auslegung des Energieableitpfads