Nierenparenchymzellen
Nierenparenchymzellen sind die funktionellen Zellen des Nierenparenchyms, dem Gewebe der Niere, das die Filtration, Reabsorption und Sekretion der Urinbildung ermöglicht. Das Parenchym gliedert sich in zwei Hauptkomponenten: das glomeruläre Parenchym und das tubuläre Parenchym. Zum glomerulären Parenchym gehören Zellen des Glomerulus, insbesondere Podozyten, Mesangialzellen und die Endothelzellen der Glomeruluskapillaren, die gemeinsam die Filtrationsbarriere formen. Das tubuläre Parenchym besteht aus den Epithelzellen der ableitenden Harnwege, einschließlich der proximalen Tubuluszellen, der Zellen der Henle-Schleife, der distalen Tubuluszellen sowie der Sammelrohrzellen.
Funktionen der Nierenparenchymzellen umfassen die Filtration des Blutplasmas, die selektive Resorption von Wasser, Elektrolyten und wichtigen
Entwicklung und Regeneration: Die Nierenparenchymzellen entstehen aus dem metanephrogenen Anlagegewebe im Verlauf der Niereneubildung, wobei Interaktionen
Klinische Relevanz: Verlust oder Schädigung der Nierenparenchymzellen führt zu Funktionsverlust der Niere, wie bei akutem Nierenversagen