Netzwerkinventar
Netzwerkinventar bezeichnet die systematische Erfassung und Pflege aller netzwerkrelevanten Vermögenswerte einer Organisation. Ziel ist Transparenz über Hardware, Software sowie Konfigurationen, Lizenzen und Verträge, um Planung, Betrieb, Sicherheit und Compliance zu unterstützen. Der Umfang umfasst Gerätebestand wie Router, Switches, Firewalls, Wireless-Access-Points und Server, außerdem Endgeräte, Netzwerkknoten, Netzdienstleistungen (DHCP, DNS), Verkabelung, IP-Adressraum, VLANs, Topologieinformationen sowie Konfigurationsdateien, Patchstände und Lizenzdaten.
Die Prozesse zur Erstellung und Pflege des Netzwerkinventars beinhalten Erfassung und Bestandsaufnahme, idealerweise automatisierte Discovery (z.
Technologien und Tools unterstützen das Netzwerkinventar, darunter CMDB- oder Asset-Management-Systeme, IP-Adressmanagement (IPAM), Netzwerkscanner, Netzwerkmonitoring und Konfigurationsmanagement.
Nutzen liegt in der verbesserten Kapazitäts- und Upgrade-Planung, Risikobewertung, Sicherheitsüberwachung gegen unautorisierte Geräte und Software, Compliance
Best Practices umfassen regelmäßige Audits und automatische Discovery, Versionierung von Konfigurationen, rollenbasierte Zugriffskontrolle, klare Verantwortlichkeiten, sowie