Netzhautmessungen
Netzhautmessungen umfassen bildgebende und quantifizierende Verfahren zur Erfassung der Struktur und Funktion der Netzhaut. Sie dienen der Diagnose, Überwachung und Therapiekontrolle von Erkrankungen des hinteren Augenabschnitts. Durch standardisierte Messungen lassen sich krankhafte Veränderungen früh erkennen und deren Verlauf beobachten.
Zu den verbreiteten Methoden gehören die Fundusfotografie zur Dokumentation des Augenhintergrunds, Autofluoreszenzbildgebung, Fluoreszenzangiographie mit Farbstoffen sowie
Typische Messparameter umfassen Makuladicke, Dicke verschiedener Netzhautschichten (z. B. Nervenfaserschicht RNFL, Ganglienzellkomplex), sowie Vessel Density und
Anwendungen finden sich in der Diagnostik von Glaukom, diabetischer Retinopathie, Makuladegeneration, Makulaödemen und anderen Retinopathien sowie
Praktische Aspekte umfassen Gerätekonfiguration, Scanprotokolle, Qualität der Aufnahme und potenzielle Artefakte. FFA setzt intravenöse Farbstoffe ein
Historisch bildeten Fundusfotografie und Angiografie die Grundlagen; die Einführung der OCT in den 1990er-Jahren revolutionierte die