Moorgebiets
Moorgebiets, auch Moor- oder Heidegebiete genannt, sind feuchte, nährstoffarme Ökosysteme in gemäßigten Zonen. Sie entwickeln sich auf Torfböden, die sauer und wassergesättigt sind. Durch langsame Zersetzung des organischen Materials entsteht Torf, der Kohlenstoff lange bindet. Die Vegetation besteht typischerweise aus Sphagnum-Moosen, Heidekrautgewächsen und Gräsern beziehungsweise Seggenarten; die Wasserführung prägt die Artenzusammensetzung.
Formen und Struktur: Hochmoore (raised bogs) werden durch Torfbildung über dem Grundwasserstand aufgebaut, Niedermoore sind stärker
Ökologie und Funktionen: Moorgebiete speichern große Mengen organischen Kohlenstoff, regulieren Wasserhaushalt und wirken als Puffer gegen
Nutzung und Bedrohungen: Traditionell wurden Moore entwässert oder abgebaut, um Landwirtschaft, Forstwirtschaft oder Torfgewinnung zu ermöglichen.
Schutz und Renaturierung: Viele Moorgebiete stehen unter Naturschutz oder fallen unter EU-Habitat- bzw. Naturschutzregelungen. Renaturierungsmaßnahmen zielen
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