Methodendifferenzen
Methodendifferenzen bezeichnet Unterschiede in den Methoden, mit denen Untersuchungen zu einem Phänomen durchgeführt werden. Sie umfassen Designs, Messinstrumente, Stichproben, Datenquellen, Erhebungs- und Auswertungsverfahren sowie Berichtsstandards. Solche Unterschiede entstehen durch unterschiedliche theoretische Annahmen, Disziplinentraditionen, praktische Gegebenheiten, ethische Vorgaben oder verfügbare Daten und Technik.
Auswirkungen: Wenn Studien zur selben Fragestellung unterschiedliche Methoden verwenden, kann dies die Vergleichbarkeit der Ergebnisse erschweren,
Beispiele: In der Psychologie verwenden Studien verschiedene Skalen; in der Ökonomie unterscheiden sich Paneldatenstrukturen oder Schätzmethoden;
Umgang mit Methodendifferenzen: Durch methodische Triangulation, Transparenz in Design und Analyse, preregistrierte Studien, klare Berichtsstandards, Harmonisierung
Dieses Phänomen ist relevant für Evidenzsynthese, systematische Reviews und internationale Studienvergleiche, wo Unterschiede zwischen Methoden evaluiert