Lymphstauung
Die Lymphstauung bezeichnet die Ansammlung von Lymphflüssigkeit infolge einer gestörten Lymphabführung. Sie führt typischerweise zu Ödemen der Extremitäten, kann aber auch Rumpf, Gesicht oder Genitalregion betreffen. Im Unterschied zu venösem Ödem ist das Lymphödem häufig proteinreicher und neigt zu Infektionen.
Ursachen sind primäre Lymphstauungen, bedingt durch angeborene Fehlentwicklungen der Lymphgefäße, sowie sekundäre Stauungen durch Chirurgie (Axilläre
Das Lymphgefäßsystem transportiert interstitielle Flüssigkeit und Proteine in den venösen Kreislauf. Stau oder Obstruktion erhöhen den
Typische Symptome sind Schwellung, Spannungsgefühl, Druckempfindlichkeit und eingeschränkte Beweglichkeit der betroffenen Gliedmaßen. Hautveränderungen wie Verdickung, Verhärtung
Diagnose erfolgt durch Anamnese, Untersuchung und Ausschluss anderer Ödeme. Bildgebende Verfahren umfassen Lymphszintigraphie; Doppler-Ultraschall zum Ausschluss
Behandlung zielt auf Entstauung, Hautpflege und Infektionsprävention. Dazu gehören Kompression, manuelle Lymphdrainage, Bewegung und Hautpflege. In
Prognose: Bei primärer Lymphstauung beeinflusst sie die Lebensqualität stark; bei sekundären Formen lässt sich der Verlauf