LogArchitektur
Die LogArchitektur bezeichnet die Gestaltung der Erfassung, Übertragung, Speicherung, Verarbeitung und Nutzung von Logdaten in IT-Systemen. Sie dient dazu, Ereignisse aus Anwendungen, Betriebssystemen, Netzen und Sicherheitskomponenten systematisch zu erfassen und nutzbar zu machen.
Zu den Kernkomponenten gehören Log-Producer, Log-Transport, Log-Speicher, Log-Verarbeitung und Log-Analyse. Producer erzeugen Logs, Transportmechanismen liefern sie
Logs können strukturiert, semi-strukturiert oder unstrukturiert sein. Typische Formate reichen von JSON und Syslog bis zu
Der Ingestionspfad umfasst Agenten oder Sidecars auf Hosts, zentrale Collector (z. B. Fluentd, Logstash, Filebeat) und
Speicherung erfolgt in Append-only Stores, Suchmaschinen oder Time-Series-Datenbanken. Indizes erleichtern Zeit-, Quellen- oder Schweregrad-Suche, Retention-Policies regeln
Sicherheit und Compliance adressieren Zugriffskontrollen, Verschlüsselung, Data Governance sowie Auditierbarkeit nach Vorgaben wie DSGVO oder branchenspezifischen
Für Skalierbarkeit gelten horizontale Skalierung, Partitionierung, Replikation und Durchsatzmanagement. Zuverlässigkeit erfordert robuste Transportwege, Monitoring und Backups.
Gängige Muster sind ELK/Elastic Stack, OpenSearch, Loki und Graylog; Entscheidungen hängen von Latenz, Volumen, Kosten und