Legitimiertheit
Legitimiertheit bezeichnet den Zustand, in dem eine Institution, Regel oder Autorität als gerechtfertigt anerkannt wird und daher von Akteuren akzeptiert oder befolgt wird. Sie ist eng mit dem Begriff Legitimität verwandt, unterscheidet sich jedoch dadurch, dass Legitimiertheit stärker die empirische Anerkennung und das tatsächliche Befolgen in der Praxis beschreibt, während Legitimation vor allem den Begründungsprozess betont. Typischerweise entsteht Legitimiertheit aus dem Zusammenspiel rechtlicher Ordnung, normativer Rechtfertigung und sozialer Unterstützung.
In der Politikwissenschaft wird Legitimiertheit oft durch drei Zugänge bestimmt: die Legitimierung von Autorität (Legitimationsprozesse), sowie
Legitimiertheit zeigt sich auf Ebene von Staaten, Regierungen, internationalen Organisationen und Organisationen. Sie wird gestützt durch
Krisen der Legitimiertheit treten auf, wenn Erwartungen nicht erfüllt werden, Ungleichheit zunimmt oder Partizipation abnimmt, selbst