Langzeithaltung
Langzeithaltung bezeichnet in der Finanzwelt eine Anlagestrategie, bei der Vermögenswerte über einen längeren Zeitraum, oft mehrere Jahre oder Jahrzehnte, gehalten werden. Ziel ist es, von fundamentalen Wertzuwächsen, Dividenden oder Zinseszinsen zu profitieren, während häufige Käufe und Verkäufe vermieden werden. Im Gegensatz zu aktivem Trading konzentriert sich Langzeithaltung auf stabile, wesentliche Entwicklungen statt auf kurzfristige Marktsignale.
Typische Anwendungsfelder sind Aktien, Anleihen, Immobilien und Fonds bzw. ETFs. Die Strategie wird häufig von Buy-and-Hold-Investoren,
Zu den Vorteilen gehören geringere Transaktionskosten, geringerer Steuer- und Stressaufwand durch weniger Reibungen beim Timing, sowie
Nachteile und Risiken umfassen das Verpassen von Ertragspotenzialen in bestimmten Marktphasen, das Risiko der falschen Asset-Auswahl
Umsetzungshinweise: Zielhorizont, Risikotoleranz und Kosten beachten, kostengünstige Instrumente wählen und regelmäßiges Rebalancing sowie gegebenenfalls gezielte Nachinvestitionen