Langzeitfreisetzung
Langzeitfreisetzung bezieht sich auf die kontrollierte Freisetzung von Substanzen über einen verlängerten Zeitraum. Der Begriff wird vor allem in der Pharmakologie und Biotechnologie verwendet, um Arzneimittel zu beschreiben, die kontinuierlich oder in definierten Abständen Wirkstoffe an das Zielgewebe abgeben. Im Gegensatz zur herkömmlichen „Schnellfreisetzung“, bei der der Wirkstoff sofort nach Einnahme ins Blut gelangt, ermöglicht die Langzeitfreisetzung stabile Medikamentenkonzentrationen, reduziert Dosierungshäufungen und minimiert Nebenwirkungen.
Die Technik nutzt verschiedene Verfahren und Materialien. Matrixbasiertes Freisetzen erfolgt durch Verdünnung oder Diffusion eines Wirkstoffes
Anwendungen sind breit gefächert: Psychopharmaka für Depressionen oder Schizophrenie, glukosesensible Insulinpräparate für Typ-1-Diabetes, Schmerzmittel, Immunmodulatoren und