Langfristgleichung
Langfristgleichung bezeichnet in der Ökonomie und verwandten Disziplinen eine Beziehung zwischen Größen, die gilt, wenn alle relevanten Einflussfaktoren im Zeitverlauf vollständig anpassbar sind. In der Praxis bedeutet dies, dass Faktoren wie Kapitalbestand, Technologie, Präferenzen oder Produktionskapazitäten sich über eine längere Periode einstellen können, sodass die Gleichung die erreichbare, stabile Beziehung im Gleichgewicht beschreibt.
Im Gegensatz dazu werden Kurzfristgleichungen genutzt, in denen manche Größen fest sind (z. B. Kapitalstock oder
Anwendungsbereiche finden sich in der Produktionstheorie (Langfristproduktionsfunktion, bei der alle Inputs variabel sind), in der Kostenrechnung
Formell kann eine Langfristgleichung als eine Gleichung verstanden werden, die in der Grenzzeit t → ∞ oder unter