Kreditverarbeitungssysteme
Kreditverarbeitungssysteme sind Software- und Dienstleistungslösungen, die den gesamten Lebenszyklus von Krediten unterstützen: von der Antragstellung über die Bonitätsprüfung und Entscheidungsfindung bis hin zur Kreditgewährung, -betreuung, Tilgung, Mahnwesen und Reporting. Sie richten sich an Banken, Finanzinstitute, Fintechs und Kreditdienstleister und integrieren sich typischerweise in Core-Banking-, CRM- und Zahlungsumgebungen.
Wichtige Bestandteile sind der Antrags- und Entscheidungsworkflow, Bonitäts- und Risiko-Modelle, eine Decisioning-Engine, sowie Datenquellen wie Kreditbüros,
Die Architektur ist meist hybrid: On-Premises, Public oder Private Cloud, oft modulare, mikroservicebasierte Strukturen mit API-first-Ansätzen
Relevante Standards und Vorgaben betreffen Datenschutz (DSGVO), Geldwäsche-/KYC-Richtlinien, Meldepflichten, PCI DSS für Kartendaten sowie Informationssicherheitsstandards wie
Vorteile sind schnellere Kreditentscheidungen, konsistente Risikoüberwachung, Skalierbarkeit und Effizienzgewinne. Herausforderungen bestehen in der Datenqualität, Modellbias, sich