Hybridzucht
Hybridzucht ist die systematische Kreuzung zweier oder mehrerer genetisch unterschiedlicher Zuchtlinien, um Hybride mit verbesserten Eigenschaften zu erzeugen. Das zentrale Phänomen ist Heterose, die in vielen Arten zu erhöhter Leistungsfähigkeit, Vitalität oder Widerstandsfähigkeit führt. Der Begriff wird vor allem in der Pflanzenzucht verwendet, aber auch in der Tierzucht findet er Anwendung.
In der Praxis werden meist homo- oder inzuchtlinien als Elternpaare genutzt, deren Gene stabil festgelegt sind.
Vorteile der Hybridzucht sind höhere Erträge, bessere Produktqualität, gleichmäßigere Bestände und oft eine verbesserte Umweltverträglichkeit. Nachteile
Regulatorische und ethische Aspekte betreffen Sortenschutz, Patente auf Züchtungsverfahren und Fragen der Biodiversität sowie der Versorgungssicherheit