Glättungsfilter
Glättungsfilter sind Verfahren der digitalen Signalverarbeitung, die dazu dienen, schnelle, zufällige Schwankungen in einem Signal zu reduzieren, indem hochfrequente Komponenten gedämpft werden. Ziel ist es, Rauschen zu verringern, Muster stabiler zu machen oder Daten für weitere Analysen vorzubereiten. Dabei wird in der Regel das Ausgangssignal durch Faltung mit einem Glättungskernel oder durch einen entsprechenden Frequenzfilter beeinflusst.
Im Zeitbereich arbeiten Glättungsfilter typischerweise als Finite Impulsantwort-Kerne oder adaptive Verfahren. Einfache Beispiele sind der gleitende
Im Bildbereich erfolgt Glättung häufig durch Konvolution mit einem Gauss-Kernel oder Boxcar-Filter (Gauss-Glättung bzw. Box-Filter). Gauss-Glättung
Wichtige Eigenschaften sind die Reduktion von Rauschen, aber auch Verfälschungen von Signaleigenschaften wie Amplituden oder Phasenverschiebungen.
Anwendungsbereiche umfassen Audiosignale, Sensor- und Messdaten, Zeitreihenbereinigung sowie Vorverarbeitung in der Bildbearbeitung. Die Leistungsbewertung erfolgt häufig