GlaserMethode
Die Glaser-Methode, auch als Glaserianischer Grounded Theory-Ansatz bekannt, ist ein qualitativer Forschungsansatz, der darauf abzielt, Theorien direkt aus systematisch gesammelten Daten zu entwickeln. Im Gegensatz zu theorieprüfenden Studien soll sie eine theorieentstehende Perspektive ermöglichen.
Historisch entstand sie in den 1960er-Jahren durch Barney Glaser und Anselm Strauss; 1967 erschien The Discovery
Zentrale Prinzipien der Glaser-Methode sind offenes Kodieren, der ständige Vergleich von Daten, theoretisches Sampling, das Memo-Schreiben
Vorgehen und Praxis umfassen typischerweise die gleichzeitige Datenerhebung und -analyse, initiales Kodieren, das Zusammenführen in Kategorien,
Varianten und Unterschiede: Die Glaserianische GT betont die Entstehung der Theorie aus den Daten und weniger
Anwendungen finden sich vor allem in Soziologie, Pflegewissenschaft, Bildung und Psychologie. Kritikpunkte beziehen sich auf Subjektivität,