Gedächtnisproblemen
Gedächtnisprobleme bezeichnen Beeinträchtigungen der Gedächtnisfunktionen, die das Merken neuer Informationen, das Erinnern vergangener Ereignisse oder das Abrufen gelernter Fähigkeiten betreffen. Sie können vorübergehend oder dauerhaft auftreten und in unterschiedlicher Ausprägung bestehen.
Zu den häufigsten Erscheinungsformen gehören Schwierigkeiten beim Kurzzeit- bzw. Arbeitsgedächtnis, das Vergessen von Namen oder Terminen,
Ursachen reichen von harmlosen, reversiblen Faktoren wie Schlafmangel, Stress, Depression, Alkohol- oder Drogenkonsum, Medikamentennebenwirkungen oder Vitamin-B12-Mangel
Die Abklärung umfasst Anamnese, neurologische Untersuchung und kognitive Tests (z. B. MoCA oder MMSE), Blutuntersuchungen sowie
Behandlung orientiert sich an der Ursache. Häufige Bausteine sind Behandlung zugrunde liegender Erkrankungen, Schlaf- und Stressmanagement,
Verlauf und Prognose variieren stark. Frühzeitige Erkennung und Interventionen verbessern oft die Lebensqualität. Prävention umfasst gesunde