Gebäudeschall
Gebäudeschall ist ein Teilgebiet der Bauakustik, das sich mit der akustischen Leistungsfähigkeit von Gebäuden befasst. Es umfasst zwei Hauptbereiche: bauteilbezogener Schallschutz, der die Übertragung von Luftschall zwischen Räumen sowie von außen nach innen verringert, und Trittschall, der Körperschall durch Boden- und Deckenbauteile reduziert; sowie die Raumakustik, die die Schallverhältnisse in Innenräumen, etwa Nachhallzeit und Sprachverständlichkeit, beschreibt. Zu den typischen Problemquellen gehören Verkehrslärm, technische Anlagen, Schritte und Alltagsgeräusche.
Die Beurteilung erfolgt nach Normen und Messgrößen. In Deutschland dominieren DIN 4109 (Schallschutz im Hochbau) und
Anwendungsbereiche umfassen Wohn- und Bürogebäude, Schulen, Krankenhäuser sowie Industrieanlagen. Typische Maßnahmen sind schalldämmende Bauteile, schwimmende Estriche,
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