ErythrozytenSedimentationsrate
Die Erythrozyten-Sedimentationsrate (ESR) ist ein laborchemischer Parameter, der angibt, wie schnell Erythrozyten in einem senkrecht stehenden Röhrchen in einer Stunde sedimentieren. Das Röhrchen enthält Antikoagulans; typischerweise wird die Westergren-Methode verwendet, alternativ gibt es die Wintrobe-Methode. Die Messung erfolgt nach einer Stunde Ablesen der Sedimentationshöhe, die in Millimetern pro Stunde (mm/h) angegeben wird.
Normalwerte variieren nach Alter und Geschlecht. Bei erwachsenen Männern liegt der Referenzbereich meist bis etwa 15
Interpretation und Limitationen: Ein erhöhter ESR ist ein unspezifischer Entzündungsmarker. Er kann bei Infektionen, Autoimmunerkrankungen, rheumatischen
Limitierte Aussagekraft: ESR reagiert verzögert auf Veränderungen und eignet sich nicht gut zur schnellen Überwachung akuter
Verwendung: ESR wird als grober Entzündungs- bzw. Aktivitätsmarker bei chronischen Erkrankungen (z. B. rheumatoide Arthritis) genutzt