Erdungsdraht
Erdungsdraht, auch Erdungsleiter genannt, ist ein elektrisch leitfähiger Draht oder Kabel, der dazu dient, elektrische Anlagen, Geräte oder Metallteile mit der Erde zu verbinden. Ziel ist es, eine niederohmige Wegführung für Fehlströme bereitzustellen und so das Berührungspotenzial zu senken, gefährliche Spannungen zu vermeiden und das Auslösen von Schutzvorrichtungen zu ermöglichen. Damit trägt er zur Personensicherheit und zur Funktionssicherheit elektrischer Systeme bei.
Materialien und Bauformen: Erdungsdraht besteht typischerweise aus Kupfer oder Kupferlegierungen; er kann blank oder isoliert mit
Normen und Farben: Europäisch gilt meist die Grün-Gelb-Farbkennzeichnung für den Schutzleiter (PE). Erdungsdraht und PE unterliegen
Anwendung und Funktion: Der Draht verbindet berührbare oder leitfähige Bauteile mit der Erdung, etwa Gehäuse, Erdungsklemmen,
Abgrenzung: Erdungsdraht wird oft synonym mit Erdungsleiter verwendet; der Schutzleiter (PE) bezeichnet spezifisch die sicherheitsrelevante Verbindung