Elastinfaserstränge
Elastinfaserstränge sind elastische Fasern im Bindegewebe, die der Elastizität vieler Gewebe dienen. Sie bestehen vorwiegend aus Elastin, einem sehr widerstandsfähigen, unlöslichen Protein, das von Fibroblasten und glatten Muskelzellen synthetisiert wird.
Die Bildung erfolgt extrazellulär aus Tropoelastin, das nach der Sekretion durch Lysyloxidase kovalent vernetzt wird. Die
Elastinfaserstränge ermöglichen große Dehnbarkeit und eine schnelle Rückstellkraft der Gewebe. In Arterien verleihen sie der Gefäßwand
Der Erhalt der Elastinfasern erfolgt langsam; Elastin hat eine geringe Erneuerungsrate im Erwachsenenalter. Im Alter nimmt
Klinisch relevant sind Elastinprobleme durch Mutationen im ELN-Gen, die zu Cutis laxa führen, sowie eine Haploinsuffizienz