Effektverläufe
Effektverläufe bezeichnen in der Wissenschaft die zeitliche Entwicklung eines Effekts nach einem Reiz, einer Intervention oder einem Prozess. Sie bilden ab, wie sich die Stärke eines Effekts im Verlauf der Zeit verändert, zum Beispiel wie schnell ein Medikament wirkt, wie lange der Effekt anhält oder ob es mehrere Phasen mit Anstieg und Abklingen gibt. Typische Merkmale sind der Beginn (Onset), die Zeit bis zum Maximum, die maximale Wirkung, die Dauer des Effekts und das Abklingen.
Die Form eines Effektverlaufs kann sehr unterschiedlich sein: Monotone Steigung mit anschließendem Abklingen, verzögertes Einsetzen, Sättigungslinien
Zur Analyse werden Zeitreihen, Kurvenanpassung und nichtlineare Regression eingesetzt, um Modelle an Messdaten anzupassen und Parameter
Effektverläufe helfen bei der Planung von Dosisregimen, der Bewertung von Interventionen, der Identifizierung kurzfristiger versus langfristiger
---