ETLELTProzessen
ETLELTProzessen beschreiben zwei verwandte Muster der Datenintegration, die darauf abzielen, Quelldaten für Analysen in ein Zielsystem zu überführen und aufzubereiten. Im traditionellen ETL-Ansatz (Extract, Transform, Load) werden Daten zunächst aus Quellsystemen extrahiert, in einer Transformationsschicht bereinigt, angereichert und strukturiert, und erst danach in das Zielsystem geladen. Die Transformation erfolgt vor dem Laden, wodurch das Ziel oft eine vorkonfigurierte, saubere Datenbasis erhält. Vorteile sind eine klare Datenqualität, robuste Governance und eine Trennung von Transformationslogik von der Zielspeicherung; Nachteile sind potenzielle Engpässe durch die zentrale Transformationsinfrastruktur und geringere Flexibilität bei sich schnell ändernden Anforderungen.
Im ELT-Ansatz (Extract, Load, Transform) werden die Daten zunächst extrahiert, direkt in das Zielsystem geladen und
Typische Bausteine beider Muster sind Quellen, Extraktion, Transformationslogik, Ladeprozess, Orchestrierung, Metadaten- und Qualitätsmanagement sowie Monitoring. In
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