Deformationsgeschichte
Deformationsgeschichte, im wissenschaftlichen Sprachgebrauch oft als Deformationstheorie bezeichnet, beschreibt die historische Entwicklung und das methodische Vorgehen bei der Untersuchung von Strukturen, die sich in Familien variieren lassen. Ursprünglich wurzelt sie in der Elastizitätslehre und der Kontinuumsmechanik, wo Deformationen die Reaktion von Körpern auf Kräfte beschreiben. In der Mathematik hat sich der Begriff seit dem 20. Jahrhundert zu einer eigenständigen Theorie entwickelt, die geometrische, algebraische und physikalische Strukturen als veränderliche Objekte behandelt.
Wichtige Meilensteine der mathematischen Deformationstheorie umfassen Kodaira und Spencer, die in den 1950er Jahren die Deformation
Gegenwart und Perspektiven: Deformationstheorie ist zentral in algebraischer und komplexer Geometrie, bei Moduli- und Teichmüller-Theorien sowie