TeichmüllerTheorien
Teichmüllertheorie (Teichmüller-Theorie) ist eine zentrale mathematische Theorie der komplexen Geometrie und der Dynamik, die sich mit der Struktur, Deformation und dem Moduli-Raum von Riemannschen Oberflächen befasst. Sie geht auf Oswald Teichmüller zurück, der in den 1930er Jahren grundlegende Konzepte entwickelte, darunter markierte Riemannsche Oberflächen und extremale quasikonforme Abbildungen.
Der zentrale Gegenstand ist der Teichmüller-Raum Teich(S) einer orientierbaren Oberfläche S mit Genus g und n
Eine zentrale Struktur ist die Teichmüller-Metrik, eine Finsler-Metrik, deren geodätische Wege durch extremale quasikonforme Abbildungen bestimmt
Der Moduli-Raum M_g ergibt sich als Quotient Teich_g / Mod(S), wobei Mod(S) die Mapping Class Group ist.
Teichmüller-Theorie hat enge Verbindungen zur hyperbolischen Geometrie (Uniformisierung), zur Dynamik auf Moduli-Räumen (Teichmüller Fluss, Erdbebenfluss), zur