Dampfstrom
Der Begriff Dampfstrom bezeichnet in der Technik die Bewegung von Wasserdampf als Arbeitsmedium in thermodynamischen Kreisläufen. Er umfasst physikalische Größen wie den Massenstrom ṁ, die Strömungsgeschwindigkeit, Temperatur und Druck. Dampfströme treten in Dampfkreisläufen von Kesseln, Turbinen oder Heizsystemen auf und beschreiben den Transport von Energie durch das Medium in Rohren, Ventilen, Düsen und Kondensatoren.
Der Dampf kann gesättigt oder überhitzt vorliegen; der Feuchtegrad, die sogenannte Qualität x, beschreibt den Anteil
Der Massenstrom ṁ und der Volumenstrom beschreiben die Größe des Dampfstroms. In Rohren gelten Kontinuitätsgleichung und
Anwendungen sind Kraftwerke (Kessel-Dampf-Turbinen-Kette), industrielle Prozesse, Heizungs- und Klimaanlagen sowie Antriebssysteme. Wichtige Entwurfsaspekte sind Druckverlust, Kondensation
Der Ausdruck Dampfstrom wird in einigen Texten genutzt; fachsprachlich wird häufiger von Dampferzeugung, Dampfströmung oder Massenstrom