CNAMEEinträge
CNAME-Einträge (Canonical Name Records) sind DNS-Resource-Records, die einen Domainnamen (Alias) auf einen anderen Domainnamen (kanonischer Name) abbilden. Bei der Namensauflösung ersetzt der Resolver den Alias durch den kanonischen Namen und fährt mit der Auflösung der dort hinterlegten A- oder AAAA-Einträge fort. Dadurch kann ein Dienst unter einer stabilen Zieladresse erreicht werden, auch wenn sich deren IP-Adresse ändert.
Wichtige Eigenschaften und Einschränkungen: Ein Name, der einen CNAME-Eintrag besitzt, darf keine weiteren DNS-Einträge (z. B.
Typische Anwendungsfälle: Subdomänen auf externe Hosting-Dienste verweisen, z. B. www.example.com, das auf einen anderen Zielhost zeigt,
Vorteile und Grenzen: Vorteile sind Flexibilität und zentrale Steuerung der Zieladresse. Nachteile umfassen zusätzliche DNS-Abfragen, mögliche
Alternative Ansätze: Direkte A/AAAA-Einträge, oder bei apex-Domains oft spezielle Alias-/ANAME-Lösungen, die Standard-CNAME-Regeln umgehen.