Außengeräusche
Außengeräusche bezeichnet im Bau- und Akustikbereich Geräusche, die außerhalb eines Ortes entstehen und in Innenräume oder in die Umgebung hörbar sind. Sie umfassen hauptsächlich Verkehrs-, Bau- und Industriegeräusche sowie natürliche Klänge wie Wind oder Gewitter. In der Akustik werden Außengeräusche oft nach dem Lautstärkepegel in Dezibel (dB) A-gewichtet gemessen; gängige Kennwerte sind das Leq sowie zeitlich bedeutsame Größen wie Ldn oder der Hintergrundpegel.
Zu den Hauptquellen zählen Straßen- und Schienenverkehr, Luftverkehr, Baustellen, Maschinenanlagen sowie Freizeit- und Naturgeräusche. Die Belastung
Auswirkungen von Außengeräuschen sind abhängig von Intensität, Dauer und Frequenzinhalt. Sie können Schlafqualität, Konzentration und allgemeines
Messung und Normen: In Deutschland bilden DIN 4109 (Schallschutz im Hochbau) und TA Lärm zentrale Grundlagen
Vermeidung und Reduktion: Maßnahmen umfassen schalldichte Fenster und Türen, Fassaden- und Wände mit ausreichender Schalldämmung, Entkopplung