Anwendungsnetzwerke
Anwendungsnetze bezeichnen die Vernetzung von Softwareanwendungen, die Datenaustausch und Automatisierung geschäftlicher Prozesse ermöglichen. Sie fokussieren die logische Verbindung von Anwendungen innerhalb einer Organisation und mit Partnern und stützen sich auf Schnittstellen wie APIs, Messaging-Systeme und Event-Streams, um Interoperabilität sicherzustellen.
Architektur und Bausteine: Zentrale Bestandteile sind Microservices oder Anwendungsbausteine, API-Gateways, Service Meshes, Messaging-Infrastruktur (Queues, Topics) und
Techniken und Muster: API-Management, Authentifizierung und Autorisierung (OAuth 2.0, OpenID Connect), Dienstentdeckung, Lastverteilung und Routing. Event-getriebene
Anwendungsbeispiele: Unternehmensweite Integrationen, B2B- und Partner-Ökosysteme, cloud-native und hybride Anwendungen sowie die Integration älterer Systeme durch
Herausforderungen: Sicherheit, Zugriffskontrolle, Compliance und Datenschutz, Datenqualität, Latenz, Fehlertoleranz und Versionsmanagement. Governance, Standardisierung und plattformübergreifende Koordination
Zusammenhang und Abgrenzung: Anwendungsnetze unterscheiden sich von reiner Netzwerkinfrastruktur durch den Fokus auf Anwendungen und Datenfluss.