Abwesenheitsanfälle
Abwesenheitsanfälle, im medizinischen Sprachgebrauch auch Absenzanfälle genannt, sind eine Form generalisierter epileptischer Anfälle, die durch kurze Phasen verminderten Bewusstseins auftreten. Die Störung äußert sich meist durch stille, abrupt einsetzende Stares, während der Patient nicht auf Ansprache reagiert. Häufig kommen automatisch motorische Aktivitäten wie Blinzelnen, Lippenlecken oder ungezielte Bewegungen hinzu. Die Anfälle dauern in der Regel nur wenige Sekunden und ohne wesentliche Nachphase; nach dem Ereignis kehrt der Betroffene rasch zum normalen Bewusstsein zurück.
Häufigkeit und Auslöser: Abwesenheitsanfälle beginnen meist im Kindes- oder Jugendalter und können mehrmals täglich auftreten. Hyperventilation
Pathophysiologie und Ursachen: Abwesenheitsanfälle gehören zu den Generalisierten Epilepsien, häufig im Rahmen von Syndromen wie der
Diagnose: Die Diagnose basiert auf Anfallbeschreibung, Beobachtungen und EEG-Befunden. Bildgebende Verfahren wie MRT unterstützen nur bei
Differentialdiagnose: Abwesenheitsanfälle müssen von anderen Bewusstseinsstörungen unterschieden werden, etwa fokale Anfälle mit impaired awareness, Tagträumen oder
Behandlung und Prognose: Zur Behandlung zählen Ethosuximid oder Valproat als Erstlinienmedikamente, je nach Alter und Begleitformen;