thorakoskopische
Thorakoskopische Eingriffe bezeichnen medizinische Verfahren der Thoraxchirurgie, bei denen der Brustkorbraum mithilfe eines Thorakoskops sichtbar gemacht wird. Ein Thorakoskop ist ein dünnes, kamera- und lichtführendes Instrument, das über kleine Schnitte durch die Brustwand eingeführt wird. Oft kommt der Begriff Videoassistierte Thorakoskopie (VATS) zum Einsatz, um entsprechende Operationen zu beschreiben, die zusätzlich durch Instrumente über Ports erfolgen.
Geschichte und Bedeutung: Die Thorakoskopie wurde erstmals Ende des 19. Jahrhunderts beschrieben, die moderne VATS-Chirurgie entwickelte
Indikationen: Thorakoskopische Eingriffe dienen der Diagnostik pleuraler Erkrankungen (Pleurabilien-Biopsie), der Abklärung von Lungenknoten oder mediastinalen Läsionen
Technik und Ausstattung: Die Eingriffe erfolgen in der Regel unter Allgemeinanästhesie mit Ein-Lungen-Ventilation. Mehrere kleine Schnitte
Vorteile und Limitationen: Vorteile der Thorakoskopie sind geringerer operativer Trauma, weniger postoperative Schmerzen und kürzere Hospitalisation
Risiken und Outcomes: Zu den möglichen Risiken gehören Pneumothorax, Luftleck, Blutung, Verletzungen von Lunge, Zwerchfell, Herz