projektionswertmessung
Projektionswertmessung, oft als projektive Messung bezeichnet, ist eine Form der Quantenmessung, bei der das Messmodell durch orthogonale Projektionsoperatoren P_i beschrieben wird, die aus der Spektraldarstellung eines Hermiteschen Operators A stammen: A = Σ_i a_i P_i. Die Werte a_i sind die Messergebnisse; die Wahrscheinlichkeiten p_i, mit denen sie erscheinen, berechnen sich zu p_i = ⟨ψ|P_i|ψ⟩, wobei ψ der Zustand vor der Messung ist. Nach der Messung erhält das System den Zustand P_i|ψ⟩/√p_i, d.h. der Zustand kollabiert in den entsprechenden Teilraum.
In der nicht-degenerierten Situation gilt P_i = |a_i⟩⟨a_i|, sodass die Messresultate die Eigenwerte a_i der gemessenen Größe
Beziehung zu anderen Messformen: Die projektive Messung ist eine spezielle Form von Messungen mit M_i = P_i,
Anwendungen umfassen Quantenzustandstomographie, Quanteninformationsverarbeitung und die Bestimmung von Erwartungswerten ⟨A⟩ = Σ_i a_i p_i. Typische Herausforderungen sind