leitungsvermittelter
Leitungsvermittelter, in der Telekommunikation oft als leitungsvermittelter Verkehr bezeichnet, beschreibt eine Übertragungsart, bei der für eine gesamte Kommunikationsdauer eine dedizierte Verbindung zwischen zwei Endpunkten aufgebaut wird. Im Gegensatz dazu stehen paketvermittelte Übertragungswege, bei denen Daten in einzelne Pakete zerlegt und unabhängig voneinander durchs Netz transportiert werden.
Funktionsweise: Vor der eigentlichen Übertragung wird eine Verbindung (Circuit) eingerichtet; Ressourcen entlang des Pfades werden reserviert;
Anwendungsbereiche: Traditionelle Fernsprechnetze (PSTN) und ISDN nutzten leitungsvermittelten Transport; in modernen Netzwerken hat sich die Paketvermittlung
Vorteile/Nachteile: Vorteile sind vorhersehbare Übertragungsqualität und geringe Latenz-Schwankungen. Nachteile sind eine ineffiziente Nutzung von Bandbreite bei