duroplastisches
Duroplastische Kunststoffe, oft als duroplastische Kunststoffe oder duroplastische Stoffe bezeichnet, sind Polymere, die durch eine irreversible Aushärtung zu einem dreidimensional vernetzten Netzwerk bilden. Im Gegensatz zu Thermoplasten lassen sich duroplastische Stoffe nach der Aushärtung nicht mehr schmelzen oder transparent umformen; erhitzt man sie stark, zerfallen sie stattdessen oder brennen.
Die Verknüpfung der Polymerketten erfolgt durch mehrfunktionale Monomeren, die während der Aushärtung kovalente Bindungen eingehen. Typische
Zu den wesentlichen Eigenschaften zählen hohe Temperaturbeständigkeit, chemische Beständigkeit, gute elektrische Isolationswerte und geringe Formänderungen unter
Anwendungsgebiete umfassen elektrische Bauteile, Isolierungen, Encapsulants und Gehäuse in der Elektronik, Laminatwerkstoffe (z. B. dekorative und
Historisch spielte Bakelit ( Phenol-Formaldehyd) eine zentrale Rolle; im Laufe des 20. Jahrhunderts wurden weitere duroplastische Harze