Wissensnetze
Wissensnetze sind strukturierte Repräsentationen von Wissen, in denen Knoten Konzepte, Begriffe oder Aussagen darstellen und Kanten die Beziehungen zwischen ihnen abbilden. Typische Beziehungsarten umfassen Hierarchiebeziehungen (z. B. Ist‑A), kausale oder konditionale Zusammenhänge, Ähnlichkeiten und zeitliche oder räumliche Verknüpfungen. Sie ermöglichen das Speichern, Organisieren, Durchsuchen und Ableiten neuer Informationen aus vorhandenem Wissen.
Es gibt verschiedene Formate: semantische Netze, Konzeptkarten, Taxonomien, Ontologien und Knowledge Graphs. In der Informatik spielen
Aufbau und Erzeugung umfassen Knoten, Kanten, Gewichte und Metadaten. Wissensnetze können manuell erstellt oder automatisiert aus
Anwendungen reichen von Informationsretrieval, Wissensmanagement und Entscheidungsunterstützung bis zu Lern- und Forschungsumgebungen. Allgemeine Aufgaben umfassen semantische
Hinweise zu Herausforderungen: Interoperabilität und Standardisierung (z. B. RDF, OWL), Skalierbarkeit, Aktualisierung dynamischer Wissensbestände, Mehrsprachigkeit und