Tropfenkondensation
Tropfenkondensation bezeichnet das Phänomen, bei dem Dampf an einer kühleren Oberfläche in diskrete Tropfen übergeht statt einen durchgehenden Film zu bilden. Sie beginnt mit der Keimbildung (Nukleation) an Oberflächenunregelmäßigkeiten oder Fremdpartikeln, gefolgt von Tropfenwachstum durch Masse- und Wärmetransport, Koaleszenz benachbarter Tropfen und schließlich dem Abrollen oder Ablösen großer Tropfen unter Einfluss von Schwerkraft, Oberflächenspannung und externen Kräften.
Im Vergleich zur Filmkondensation ist Tropfenkondensation häufig mit höheren Wärmedurchgangskoeffizienten verbunden, weil die freiliegende Oberfläche während
Tropfenkondensation ist technisch relevant in Wärmeübertragern, Kondensatoren, Entsalzungsanlagen, Antibeschlag- und Antifrost-Beschichtungen sowie in Mikrofluidik und Energiesystemen.