Stapelbildung
Stapelbildung bezeichnet das Phänomen, bei dem einzelne Einheiten – etwa Moleküle, Nanopartikel, Kolloide oder Zellen – sich zu vertikalen oder horizontalen Stapeln ordnen. Der Prozess wird in verschiedenen Fachgebieten beobachtet, insbesondere in der Chemie, der Physik, der Materialwissenschaft und der Biologie. Stapel entstehen durch gerichtete Wechselwirkungen und räumliche Beschränkungen, die eine End-zu-End- oder Flächen-zu-Flächen-Ausrichtung begünstigen.
Treiber der Stapelbildung sind oft anisotrope Teilchen, die sich bevorzugt in Stapeln anordnen, weil Energiedifferenzen durch
Beispiele finden sich in der organischen Chemie, wo aromatische Moleküle aufgrund π-π-Stacking in Stapeln ordnen; in
Stapelbildung beeinflusst physikalische Eigenschaften wie optische Transmission, Elektronentransport und Stabilität von Materialien. Sie kann gewünscht sein,
Typische Untersuchungsmethoden umfassen Mikroskopie, Röntgen- oder Neutronenstreuung, Kleinwinkelstreuung sowie Spektroskopie, um die Orientierung und Abstände der