Semantikabdeckungen
Semantikabdeckungen bezeichnet im Wissens- und Sprachbereich den Grad, mit dem die semantischen Inhalte eines Textkorpus, einer Domäne oder eines Wissenssystems von einem gegebenen Repräsentationsmodell abgedeckt werden. Typische Repräsentationen umfassen Ontologien, Wissensgraphen, Lexika oder Framebasen. Der Begriff wird sowohl in der Linguistik zur Bewertung von Lexikal- und Semantikabdeckung als auch in der Informatik zur Beurteilung von Datensätzen, Korpora oder Domänenmodellen verwendet.
Eine Semantikabdeckung wird auf mehreren Ebenen gemessen: lexikalisch (Hitrate der Wort- oder Sinnzuordnungen), konzeptionell (Anteil der
Methoden umfassen Gap-Analysen, bei denen unbelegten Konzeptbedarf identifiziert wird; Abdeckungsraten berechnen; qualitative Bewertungen durch Experten; und
Anwendungsbereiche reichen von der Entwicklung domänenspezifischer Ontologien, dem Training semantischer Parser, der Verbesserung von Frage-Antwort-Systemen bis
Herausforderungen bestehen durch dynamische Wissensstände, Mehrdeutigkeit, Kontextabhängigkeit und die Abhängigkeit von Mapping-Qualität. Semantikabdeckungen ist oft ein