Selbstvertrauen
Selbstvertrauen bezeichnet das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, Aufgaben zu bewältigen und in neuen Situationen angemessene Entscheidungen zu treffen. Es ist eine Einschätzung der persönlichen Kompetenz in konkreten Kontexten. Dabei unterscheidet es sich von Selbstwertgefühl (dem Gefühl der eigenen Wertigkeit) und von Selbstwirksamkeit, dem Glauben an die Fähigkeit, bestimmte Handlungen erfolgreich auszuführen. Selbstvertrauen kann als bleibende Eigenschaft oder als situativer Zustand auftreten und ist oft domänenspezifisch.
Die Ausprägung hängt von Erfahrungen in der Kindheit, Feedback von anderen, Erfolgserlebnissen, sozialer Unterstützung, Vergleichsprozessen und
Zur Erfassung werden domänenübergreifende und -spezifische Skalen verwendet. Allgemeine Selbstwirksamkeitsskalen messen das Vertrauen in die Fähigkeit,
Ein moderates Maß an Selbstvertrauen ist mit besserer Leistung, größerer Belastbarkeit und Motivation verbunden; zu geringes
Selbstvertrauen lässt sich durch gezielte Erfahrungen stärken: schrittweise Herausforderungen, Erfolge, Vorbilder, positive Rückmeldungen und die Förderung
In der Forschung gibt es Debatten über kulturelle Unterschiede, Geschlechterrollen und die Stabilität von Selbstvertrauen gegenüber