Selbststartfähigkeit
Selbststartfähigkeit bezeichnet die Eigenschaft eines technischen Systems, eigenständig einen Startvorgang zu initiieren und in den Normalbetrieb zu übergehen, ohne dass menschliche Eingriffe erforderlich sind. Sie setzt voraus, dass eine sichere Energieversorgung vorhanden ist, Systemzustände überprüft werden und eine Startlogik angewendet wird, die bei Bedarf eine Notfallabschaltung ermöglichen kann. Die Selbststartfähigkeit wird oft von Fail-Safe- oder Fail-Operational-Konzepten begleitet und umfasst typischerweise Komponenten wie Energieversorgung, Selbsttests (Health Checks), Startsteuerung, Zustandserkennung, Sensorfusion, Überwachungslogik und redundante Pfade.
In Anwendungen bedeutet Selbststartfähigkeit, dass Systeme nach Stromzufuhr, dem Verlassen von Sleep- oder Standby-Modi oder dem
Sicherheit und Zuverlässigkeit stehen im Vordergrund. Entsprechende Normen und Standards unterstützen die Planung, Validierung und den
Zusammenfassend ermöglicht Selbststartfähigkeit eine höhere Autonomie, schnellere Reaktionszeiten und geringere Abhängigkeit von menschlicher Überwachung, geht aber