SchwabeZyklus
Der Schwabezyklus ist eine etwa elf Jahre dauernde Periode der solaren Aktivität, sichtbar an der Variation der Sonnenflecken auf der Sonnenoberfläche. In einem Zyklus steigt die Aktivität zum Sonnenmaximum, danach nimmt sie wieder ab. Die Sonnenmagnetfelder kehren sich innerhalb eines Zyklus mehrmals um, so dass sich ein kompletter Hale-Zyklus über etwa 22 Jahre erstreckt.
Der Begriff geht auf den deutschen Astronomen Samuel Heinrich Schwabe zurück, der 1843 erstmals eine regelmäßige
Der Zyklus wird durch den Solardynamo in der Konvektionszone der Sonne angetrieben. Differentialrotation erzeugt den Omega-Effekt,
Beobachtungen beruhen vor allem auf der Sonnenfleckenzahl (Wolf-Zahl), der Sonnenfleckenfläche und der Radiostrahlung bei 10,7 Zentimeter.
Der Schwabezyklus hat Auswirkungen auf das Weltraumwetter, Satellitenbetrieb, Funk- und Versorgungsketten in der Erdwirtschaft. Historisch reichen