GleissbergZyklus
Der Gleissbergzyklus ist eine langperiodische Modulation der solaren Aktivität, die sich als Veränderung der Amplitude und des Mittelwerts des 11-jährigen Sonnenzyklus (Schwabe-Zyklus) zeigt. Typischerweise wird seine Periode mit rund 70 bis 100 Jahren angegeben, häufig um 80 bis 90 Jahre. Die Evidenz stammt sowohl aus direkten Sonnenbeobachtungen (Sonnenflecken) als auch aus Langzeitrekonstruktionen der Sonnenaktivität, die auf kosmogenen Isotopen wie 14C und 10Be beruhen und Aktivität über mehrere Jahrhunderte widerspiegeln.
Der Zyklus ist nach dem deutschen Solarphysiker Wolfgang Gleissberg benannt, der das Phänomen in den 1930er/1940er
Die physikalische Ursache des Gleissbergzyklus ist Gegenstand laufender Debatten. Allgemein wird er als Modulation des solaren
Die Bedeutung des Gleissbergzyklus liegt in seiner Relevanz für langfristige Variationen der Sonnenstrahlung und potenziell für