Langzeitmodulationen
Langzeitmodulationen bezeichnen langfristige Veränderungen in der neuronalen Aktivität und neuronalen Schaltmustern, die im Gehirn auftreten. Diese Modulationen sind wesentliche Mechanismen für Lernen, Gedächtnisbildung und neuronale Anpassung im Laufe der Zeit. Im Gegensatz zu kurzfristigen Modulationen, die temporär und meist durch akute Reize oder transienten Einfluss verursacht werden, zeichnen sich Langzeitmodulationen durch dauerhafte oder langanhaltende Veränderungen in der synaptischen Übertragung und neuronalen Konnektivität aus.
Ein zentrales Beispiel ist die Langzeitpotenzierung (LTP), eine dauerhafte Verstärkung der synaptischen Übertragung, die durch wiederholte
Langzeitmodulationen werden durch neurochemische Signalwege, Genexpression und strukturelle Veränderungen an Synapsen vermittelt. Sie sind beeinflusst durch
Das Verständnis von Langzeitmodulationen trägt wesentlich zum Einblick in die neuronale Funktionsweise bei, insbesondere bei der