Reperfusionsanstieg
Reperfusionsanstieg bezeichnet den raschen Anstieg der Gewebedurchblutung nach Wiederherstellung des Blutflusses infolge einer Ischämie. Er tritt typischerweise nach Reperfusionstherapien oder der Wiedereröffnung eines verschlossenen Gefäßes auf und gehört zum normalen Reperfusionsprozess. In manchen Situationen ist er jedoch dysreguliert und kann Gewebeschäden fördern.
Der Anstieg der Perfusionsleistung ist multifaktoriell: schnelle Vasodilatation, Abtransport von Metaboliten und Entzündung, sowie Endotheldysfunktion. Gleichzeitig
In Herz, Gehirn, Niere und Leber ist der Reperfusionsanstieg ein wichtiger Faktor für die Prognose nach Ischämie.
Diagnostik erfolgt durch Bildgebung zur Perfusion, etwa Perfusions-CT, Perfusions-MRI oder nuklearmedizinische Verfahren, die Fluss- oder Durchblutungswerte